Über dieses Buch
Ob es sich nun um etwas handelt, das uns angenehm ist, oder um etwas, das uns unangenehm ist, immer erscheint es uns so, als ob es von seiner eigenen Seite her bestünde. Das Unangenehme erscheint uns als ein externes, konkretes, unangenehmes Objekt, und das Angenehme ebenso. Wenn Sie sich zum Beispiel an jemanden erinnern, den Sie nicht mögen, und Ihnen diese Vorstellung in den Sinn kommt, dann ist sie begleitet von der Auffassung, dass dieser Mensch aus sich heraus, in sich selbst als etwas Unangenehmes und Schlechtes existiert. Eine solche Auffassung der äußeren Wirklichkeit haben wir, auf sie vertrauen wir vollständig, und wir richten unsere ganze Handlungsweise danach. Wir handeln in vollem Vertrauen darauf, dass die äußeren Dinge in ihrer Natur genauso unangenehm oder angenehm sind, wie sie uns erscheinen.
ISBN 978-3-905497-23-6